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Unsere
Welpenaufzucht
Wir
als Züchter sind uns der großen Verantwortung gegenüber den
Welpen und auch der neuen Besitzer bewusst.
Bestmögliche Prägung („echte“ Prägung findet beim Hund nicht
statt) und Sozialisierung sind für uns nicht nur Begriffe
die man gerne verwendet und nennt.
Wir setzen diese Begriffe in Taten um. Dabei fließt unser
gesamtes Wissen aus langjähriger Hundetrainerpraxis (www.eifelhunde.de)
und vieler Fortbildungen und Seminaren im gesammten Bereich
der Kynologie mit ein. Damit sich jeder ein Bild von unserer
Aufzucht machen kann, hier ein kurzer Abriss:
Unsere
Welpen werden im Haus geboren und aufgezogen. Dies heißt,
sie leben bis zum Abgabetermin zusammen mit uns und den anderen
Hunden im Haus.
Die
ersten drei Wochen leben sie geschützt in der Wurfkiste. Entgegen
der landläufigen Meinung, Welpen könnten nicht hören, haben
wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass dem nicht so
ist. Sie können „hören“.
Innerhalb
dieser ersten drei Wochen erfahren unsere Welpen gezielte
Kontakte mit Geräuschen u. Personen. Es werden erfahrene Erwachsene
und auch Kinder eingeladen, die Welpen an zu fassen, sie zu
streicheln und auf den Arm zu nehmen.
Die Welpen lernen so verschiedene Gerüche, Geräusche und Berührungen
kennen. Sie werden so früh an den Menschen gewöhnt. Auch die
Hündin lernt hierbei nicht in übermäßigen Stress zu verfallen,
nur weil ihre Kleinen von für Sie fremden Menschen angefasst
werden.
Dies ist positiver Stress für Welpen und Hündin.
Wir
unterziehen unsere Welpen vom ersten Lebenstag bis hin zur
Abgabe verschiedener, von uns ausgearbeiteter Tests.
Die
Hündin bestimmt welche Hunde aus unserer Hundegruppe zu den
Welpen dürfen. Sie hat immer Zugang zu den Welpen. Sie kann
sich natürlich auch jederzeit von den Welpen entfernen. Ist
der Wurf groß, unterstützen wir unsere Hündin und füttern
Welpenmilch zu. Wichtig ist hierbei, das alle Welpen bei der
Hündin bleiben.
Unsere
Welpen sind nicht nur mit andere Australian Shepherds konfrontiert.
Dadurch, dass auch andere Rassen in unserem Haushalt leben,
lernen die kleinen bereits auch deren Verhaltensmuster. So
verlaufen die ersten Begegnungen mit anderen Hunden im neuen
Heim unproblematisch.
Die
erste feste Nahrung reichen wir ab ca. 2,5-3 Wochen. 1 x täglich
erhalten die Kleinen eine Woche lang Futter aus der Hand.
Dies bindet sie stark an den Menschen. Später füttern wir
die Welpen nicht nur mit Fertigfutter, sondern gestalten die
Fütterungen sehr abwechslungsreich. So wird der Welpe gezielt
an verschiedene Nahrung gewöhnt.
Ab
der dritten Woche ziehen unsere Welpen in einem den Wohnraum
direkt angegliederten Bereich um. Sie nehmen nun noch aktiver
am Familienleben teil, da sie so z. B. Staubsauger,
Besucher, Musik, Fernseher, usw., noch intensiver erleben.
Die
anderen Hunde kommen nun immer öfter zu den Welpen und übernehmen
bereits erzieherische Aufgaben. Bereits in diesem Alter beginnen
wir mit den ersten spielerischen Ausbildungsschritten. Der
Welpe wird so früh wie möglich an die spätere Zusammenarbeit
mit seinem neuen Sozialpartner Mensch herangeführt.
An
den Wohnbereich grenzt die eingezäunte Terrasse an.
Jeden Tag wird der Bewegungsraum für die Welpen vergrößert.
Später erfolgt der erste Besuch im Garten, der mit 1000 qm
Größe ausreichend bemessen ist. Wiese, Wald und ein kleiner
Teich, sind ein kleines Paradies. So lernen die jungen
Hunde unterschiedliche Beläge und viele weitere Eindrücke
kennen.
Ein komplett ausgestatteter Welpenspielplatz mit unterschiedlichen
Geräten ist sebstverständlich auch vorhanden.
Die
ersten Interessenten lernen jetzt ihre zukünftigen Welpen
kennen. Da wir die unterschiedlichen Charakteren der Welpen
durch Tests, genaues Beobachten und viel Beschäftigung mit
den Welpen sehr gut kennen, können wir Empfehlungen aussprechen,
welcher Hund wohin passen könnte. Beratung wird bei uns groß
geschrieben.
Das
„Grenzen aufzeigen“ übernehmen nicht nur die anderen Hunde,
sondern auch wir vermitteln den Welpen, was wir möchten oder
nicht. Die Haut des Menschen ist eben zarter als das Fell
der Hunde.
Auch
erste Schritte zur Stubenreinheit werden unternommen.
Gewöhnung
an Autofahren, an andere Tiere, z. B. Ponys, etc. werden fortwährend
durchgeführt.
Die
Welpen sind bei der Abgabe entwurmt, geimpft, haben die erste
Augenuntersuchung und sind gechipt.
Die
Papiere werden von uns beim ASCA für die Besitzer beantragt.
Intensive
Nachbetreuung ist bei uns selbstverständlich.
Bedingt
durch unser Wissen aus unserer Hundeschule, können wir
gezielt Informationen zur Ausbildung des Welpen geben. Wir
bieten Welpenkurse an und gehen dort auf die Teilnehmer individuell
ein, da wir nur kleine Gruppen unterrichten.
Den
Erfolg unserer Vorgehensweise belegen unsere Nachzuchten.
Wir sind zudem bemüht neueste kynologische Erkenntnisse in
die Zucht mit zu integrieren.
Merke:
Einen Gegenstand kann man kaufen, ausprobieren und bei Nichtgefallen
entsorgen, auf diese Weise mit einem Lebewesen zu verfahren
ist absolut tragisch
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